Ganz grob unterscheidet man drei verschiedene Arten beim Poker Spiel. Die bekannteste Kategorie ist Hold'em, danach reiht sich Stud Poker ein und das Schlusslicht ist Draw Poker. Die Art Hold'em ist nicht nur die bekannteste, sondern auch die, die am einfachsten und auch für Anfänger leicht zu erlernen ist. Zu dieser Gruppe gehören unter anderem Texas Hold'em, auch Omaha Hold'em und Cincinnati. Hold'em gehört zur jüngsten Variante, wird oft mit "Spit in the Ocean" in Verbindung gebracht und ist auch unter de Bezeichnung Spit Poker bekannt. Die nächste Gruppe nennt sich Stud Poker zu der auch Tropical Stud und Seven Card Stud sowie Five Card Stud, die jedoch meistens in Casinos gespielt werden, gehören. Zur letzten Gruppe, dem Draw Poker, zählt Five Card Draw. Diese Art wurde in vielen Westernfilmen gezeigt und so bekannt gemacht.
Die Casinos haben die Saloons längst ersetzt und bieten noch mehr Varianten vom Pokerspiel an wie zum Beispiel Pai Bow Poker oder Easy Poker. Auch das Stud Poker mit seinen Varianten Tropical Stud und Seven Five Card Stud ist in den Casinos weit verbreitet. Auch Pokerwürfel sind bei Poker Dice, Liars Dice oder Escalero eine andere Art des Pokerspiels. Die um 1880 in den Vereinigten Staaten entstandene Variante wurde sogar patentiert. Die Pokerwürfel zeigen anstatt Augen die Kartensymbole Ass, König, Dame, Bube, Zehn und Neun. Diese Variante wird in den Casinos gerne gespielt.
Das Pokerspiel � kurzer Einblick in die Spielregeln
Die Spielregeln sind in etwa bei allen Pokerspielvarianten ähnlich beziehungsweise gleich. Vor Beginn des Spieles erhalten alle Spieler eine aufgedeckte Karte, der Spieler, der die höchste Karte hat, ist in der ersten Runde der Kartengeber (Dealer). Durch einen besonderen Button, der vor diesem Spieler beziehungsweise Kartengeber liegt, wird das offiziell. Der sogenannte "Dealer Button" rückt von Spielrunde zu Spielrunde um einen Spieler weiter und zwar im Uhrzeigersinn. So ist gewährleistet, dass alle Spieler mindestens einmal "Dealer" sind. Jetzt müssen die ersten beiden Spieler, die in der Regel links vom "Dealer" sind, bezahlen und zwar, bevor die Karten ausgegeben werden. Diese Spieler bezahlen den sogenannten "Small Blind" und "Big Blind". Der Wert des "Small Blind" entspricht üblicherweise die Hälfte des "Big Blind", der auch der Höhe des Mindesteinsatzes beträgt. Der Spieler, der links vom Big Blind sitzt, eröffnet die erste Runde (he is under the gun), der "Big Blind" ist als letzter an der Reihe. Erhöht kein Spieler den Mindesteinsatz, so kann der "Big Blind" entweder schieben oder den Einsatz erhöhen. In allen weiteren Runden beginnt der "Small Blind" und der "Dealer" beendet sie. Der einzelne Spieler entscheidet selbstständig, ob er den Einsatz erhöhen möchte oder nicht. Spielen Sie in Online Casinos Test verschiedene Spiele.
Um das zu verdeutlichen, wird der Ablauf einer Spielrunde aufgezeigt. Erst wenn die Mindesteinsätze von den Spielern gesetzt wurden, werden die Karten vom Dealer ausgegeben. Hat jeder Spieler seine Karte, wird gesetzt. Hier hat man die Möglichkeit zu erhöhen, mitzugehen oder auszusteigen aber auch zu schieben oder setzen, wenn in der Runde noch kein Spieler gesetzt hat. Damit man aber im Spiel bleibt, muss mindestens ein Spieler mitgehen oder schieben, sofern kein anderer gesetzt hat.
Der "Small Blind", der bereits einen Betrag gesetzt hat, muss zum "Big Blind" aufschließen. Der von ihm gesetzte "Small Blind" ist verloren und wandert in den Pot, wenn er aussteigt. "Der Pot" liegt in der Regel in der Mitte und nimmt alle Einsätze an. Der Betrag, der im "Pot" liegt, ist der angestrebte "Gewinn". Nach dieser ersten Runde folgend die weiteren.
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Sind alle Spieler bis auf einen ausgestiegen, so erhält der Spieler, der nicht ausgestiegen ist, den "Pot" � meistens ohne seine Karten vorzuzeigen. Es kommt zum "Showdown", das Aufdecken der verdeckten Spielkarten, wenn mindestens ein Spieler sich bereit erklärt das "All-in" eines Gegners zu zahlen. Es kann aber auch nach der vierten und letzten Wettrunde zum Aufdecken der Karten kommen. Hier zählt die beste "Hand", das heißt das beste Blatt. Haben mehrere Spieler gleichwertige Karten in den Händen, so wird der "Pot" aufgeteilt. Wissen sollte man auf alle Fälle, dass beim Aufdecken nach einem "All-in" das Glück eine große Rolle spielt, da der einzelne Spieler keinen Einfluss auf die weiteren Folgen nehmen kann. Sitzen nur noch zwei Spieler am Tisch, so heißt das "Heads-up" und von nun an ändern sich die Regeln. Davor war der "Small Blind" als erster an der Reihe, jetzt ist es der "Big Blind".
Die Bewertung, wer die bessere "Hand" hat, wird nach der Höhe der Kombination der Karten ermittelt. Die unwahrscheinlichste Kombination hat den besten Wert. Sollte es vorkommen, dass zwei Spieler die gleiche Kombination haben, so entscheidet der sogenannte "Kicker", das ist die Zusatzkarte über den Gewinn. Zu einem "Split Pot" kommt es, wenn zwei Spieler dieselben fünf Karten, dabei kommt es nicht auf die Farben an, in der Hand halten. Two Pair (zwei Paare), "Straight" (Straße), "Full House", "Straight Flush" oder "Royal Flush", um nur einige Möglichkeiten der Kombinationen zu nennen.
Noch etwas: Bei den Draw-Varianten wird die "Hand" aus fünf Karten gebildet. Bei Texas Hold'em stellt sich der einzelne Spieler aus sieben Karten seine "Hand" mit fünf Karten zusammen. So können höher bewertbare Kombinationen zusammengestellt werden. Über einiges hat man berichtet, anders lernt man bei "learning while playing". Viel Spaß beim Pokerspiel.